Schlussratenfinanzierung

Die kostengünstigere Alternative

Die Schlussratenfinanzierung ist in Vergleich zum klassischen Ratenkredit/Autokredit die kostenungünstigere Variante der Autofinanzierung. Aber sie bietet auch Vorteile, wenn das monatliche Budget eher schmal und eine hohe monatliche Belastung nicht drin ist. Nicht für alle Kreditnehmer stehen die Kreditkosten im Vordergrund.

Die Schlussratenfinanzierung

 

… eine clevere Finanzierungsvariante


Ist eine Schlussratenfinanzierung sinnvoll?

Die Schlussratenfinanzierung Schlussrate ist für viele Autokäufer eine clevere Finanzierungsvariante, die ihnen die Möglichkeit gibt, ein höherpreisiges Auto anzuschaffen und dabei eine monatliche Rate zu haben, die bezahlbar ist. Noch immer ist für viele Deutsche das Auto heilig und gewissermaßen eher ein Statussymbol als ein Fortbewegungsmittel. Das Finanzierungsmodell mit der Schlussrate kommt dem Leasing nahe, bei dem am Ende der Laufzeit des Vertrages auch ein Restwert steht.

Im Gegensatz zu einem Leasingvertrag hat der Kunde bei einer Schlussratenfinanzierung grundsätzlich die Möglichkeit, das Fahrzeug zu erwerben. Da die deutschen Verbraucher ohnehin der Finanzierung gegenüber dem Leasing den Vorzug geben, ist es durchaus sinnvoll, sich mit den Details einer Schlussratenfinanzierung auseinanderzusetzen.

Die Neu- und Gebrauchtwagenfinanzierung mit Schlussrate

Nur ganz wenige Kunden, die ein neues Auto anschaffen, sind in der Lage ihr Auto von ihren Ersparnissen zu finanzieren. Circa 80 Prozent aller Kunden nutzen einen Kredit, wenn sie einen Neu- oder Gebrauchtwagen anschaffen. Ein Mittelklassewagen kostet heute schnell 25.000 Euro oder mehr. Die Schlussratenfinanzierung ermöglicht durch die Schlussrate am Laufzeitende eine Finanzierung, die nur über 36 oder 48 Monate läuft, bei der die monatlichen Raten trotzdem bezahlbar bleiben.

Dabei darf die Schlussrate bei dieser Finanzierung niemals größer (kleiner geht immer) sein, als der Restwert des Fahrzeuges am Ende der Vertragslaufzeit. Wenn alle monatlichen Raten bezahlt sind, steht die Schlussrate, die dann entweder komplett in bar ausgelöst werden kann oder erneut finanziert. Eine dritte Option ist gelegentlich, dass der Kreditnehmer sogar das Recht hat, das Auto an den Händler zurückzugeben. Diese spezielle Art der Schlussratenfinanzierung wird dann auch Drei-Wege-Finanzierung genannt.

Der Nachteil einer Schlussratenfinanzierung

Im Leben gibt es kaum Dinge, die nur Vorteile haben, wo Licht ist, ist immer auch Schatten. Das ist auch bei der Schlussratenfinanzierung nicht anders. Grundsätzlich sind die Konditionen, zu denen Schlussratenfinanzierungen abgewickelt werden, deutlich schlechter, als die Kreditkonditionen der Autobanken für den klassischen Autokredit. Das Finanzierungsmodell wird auch nur von Autobanken oder herstellerunabhängigen Autofinanzierern angeboten. Neben den höheren Kosten im laufenden Vertrag kommt hinzu, dass wenn die Schlussrate dann erneut finanziert werden soll, auch wieder ein neuer Vertrag abgeschlossen werden muss, der wieder Zinsen und Bearbeitungsgebühren kostet.

Vergleicht man den Barwert der Finanzierungsmodelle klassischer Autokredite mit dem der Schlussratenfinanzierung, wird man ganz schnell feststellen, dass unterm Strich deutlich mehr Geld ausgegeben werden muss. Andererseits zahlen viele Kunden gern diesen höheren Preis, weil die Schlussratenfinanzierung erst möglich macht, dass sie sich ein Auto leisten können, dass sie sich eigentlich nicht leisten können – Thema Statussymbol.

Die Schlussratenfinanzierung ist allerdings trotz der höheren Kosten eine interessante Finanzierungsvariante, wenn es um einen Zweitwagen in der Familie geht oder ein Student oder Auszubildender mit wenig Einkommen ein Auto finanzieren möchte.

Wer sowieso die Absicht hat, das Auto nur drei oder vier Jahre zu fahren, um dann wieder einen Neuwagen anzuschaffen, für den ist die Schlussratenfinanzierung nicht uninteressant, wenn nicht geleast werden soll.

Was man beachten sollte

Bei der Schlussratenfinanzierung wird im Vertrag nicht nur der Restwert des Fahrzeuges zum Laufzeitende festgelegt, sondern auch die jährliche Fahrleistung. Das ist allein deswegen notwendig, um die Schlussrate kalkulieren zu können, die natürlich anders aussieht, wenn ein Fahrzeug pro Jahr 10.000, 20.000 oder 30.000 Kilometer fährt. Es lohnt sich aber nicht, bei der Kilometerleistung pro Jahr weniger anzugeben, als dann wirklich gefahren wird. Wenn der Händler das Fahrzeug zurücknehmen soll, werden gefahrene Mehrkilometer berücksichtigt und das kann ganz schön teuer werden.

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